Anwenderforum

Im echten Leben gibt es aber keine Reset-Taste

Mit der zunehmenden Digitalisierung vieler gesellschaftlicher Vorgänge ist der Sprung in die virtuellen Welten der Avatare und „Zweitpersönlichkeiten“ recht klein. „Gerade Heranwachsende, die ihre eigene Position noch nicht gefestigt haben, bietet das Internet eine Welt, in der die Herausforderungen des Alltags nicht gelten. Anders als im wirklichen Leben scheinen die Konsequenzen des eigenen Handelns in der virtuellen Welt geringer zu sein,“ beschreibt Patrick Portman seine Erfahrungen in der Arbeit bei Auxilium Reloaded.

Portmann ist Leiter von Auxilium Reloaded, einer therapeutischen Facheinrichtung für Jugendliche und junge Erwachsene mit riskantem Medienkonsum der MW Malteser Werke gemeinnützige GmbH in Dortmund.
„Ein Scheitern im Spiel ist halb so schlimm, da man einfach am zuletzt gespeicherten Punkt erneut wieder spielen kann. Im echten Leben gibt es aber keine Reset-Taste.“
Die virtuelle Welt birgt die Gefahr, dass junge Menschen sich in ihr verlieren. Es fällt ihnen zunehmend schwer, eine Balance zwischen dem, was sie online tun und den Anforderungen ihres realen Lebens zu finden. Was dann folgt sind Unsicherheit, Isolation und oft auch psychische Störungen oder Drogenkonsum.
Wie finden sie den Wiedereinstieg in die Gesellschaft? Oder, ein Schritt zuvor: Wie erlangen sie eine Kompetenz, mit digitalen Medien so umgehen zu können, dass sie im Alltag ein persönliches soziales Netz nicht verlieren?

„You don't get another chance. Life is no Nintendo game.“ EMINEM.

Das ist eines der Themen beim Anwenderforum am 17. November 2018 in Paderborn. Die Teilnahme ist kostenfrei.

on oder off – Inspiration: Vorträge und Workshops

Wenn Sie Orientierung suchen, Vernetzung anstreben und Inspirationen wünschen, sind Sie herzlich eingeladen.

Melden Sie sich bitte per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an und freuen Sie sich auf einen interessanten Tag. Ein ausführliches Programm folgt in den kommenden Wochen.

Literaturempfehlungen

Für Gruppen von Ehrenamtlichen, die sich um einsame und isolierte Menschen kümmern und Lesestoff wünschen, hat das Institut für Religionspädagogik und Medienarbeit im Erzbistum Paderborn (IRuM) eine Medienkiste zusammengestellt. Die Kiste mit etwa 30 Büchern und Filmen kann von der Gruppe für drei Monate ausgeliehen werden. In der Kiste finden sich neben Fach- und Sachbüchern zum Thema auch Kinderbücher, Kindersach- und Bilderbücher, Romane und Biographien. Weitere Informationen erhalten Sie von Werner Stock.

Einige Bücher sind hier vorgestellt.

Die sieben Caritas-Fachverbände gegen Einsamkeit

Logo der Caritas-Konferenzen

Logo von IN VIA

Logo des Kreuzbund

Logo der Malteser

Logo des Sozialdienst katholischer Frauen

Logo des Sozialdienst Katholischer Männer

Logo der Vinzenz- Konferenzen

Kath. Verbände gestalten Kirche und Gesellschaft

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