Erfahrungen, Berichte und Einschätzungen

Bürgerbus und Dorfcoach

Raus aus der Einsamkeit

„Einsamkeit ist eine Volkskrankheit. Jeder fünfte Deutsche fühlt sich mittlerweile stark vereinsamt.“ So beginnen Stefanie Gromes und Marie Teresa Giese ihren Bericht über Dorfcoach Christel Schulz im tiefsten Vorpommern. Sie will der Ödnis in der strukturschwachen Region die Stirn bieten.

Vom „menschlichen Umgang“ miteinander

„Die Freude am Malen ist bei mir stark damit verbunden, meinen Gedanken zu verschiedenen Lebensbereichen Ausdruck geben zu können,” sagt Elisabeth Jostes, die 1. Vorsitzende des Sozialdienstes Kath. Frauen im Kreis Olpe. So malt sie Menschen, oft in Gruppen und ohne Gesichter. Aber sie stehen immer in Bezug zu den anderen, die Körperhaltungen sprechen eine deutliche Sprache. Die Bilder sind ihre persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema: „Der Mensch am Rand ist unsere Mitte“, dem Jahresthema des Sozialdienstes Katholischer Männer (SKM).

Die Gruppe WIR aus Westönnen

„Nicht allein unterwegs“

Die „Wir“-Gruppe der Caritas-Konferenz in Werl-Westönnen

„Liebe Frau Kemper, gibt es in Westönnen eigentlich eine Frauengruppe, die nicht nur zum Kaffeetrinken zusammen kommt sondern auch etwas gemeinsam unternimmt?“ Diese Anfrage einer Nachbarin an die Vorsitzende der Caritas-Konferenz St. Cäcilia Westönnen musste leider mit „Nein!“ beantwortet werden. Das allerdings hat die Frauen nicht davon abgehalten, dieser Idee zu folgen und eine derartige Gruppe ins Leben zu rufen.

Gute Unterstützung durch professionelle Hilfe

In meiner über 30jährigen Tätigkeit als CKD Vorsitzende sind mir viele einsame Menschen begegnet. Durch einen gut funktionierten Besuchsdienst und die beiden Caritas-Sammlungen trifft man auf sehr einsame Menschen, aller Altersgruppen und beiderlei Geschlechts. Oftmals ist es schwierig, mit den Betroffenen ins Gespräch zu kommen.

die alte Dame

Eines Tages bat sie mich eindringlich …

Vor einigen Jahren stand mir eine alte Dame an der Rezeption gegenüber. Sie war sehr traurig und weinte. Ich fragte, warum sie weine. Sie antwortete, sie müsse für längere Zeit ins Krankenhaus und habe niemanden der ihr die Wäsche mache. Sie lebte allein. Spontan erklärte ich mich bereit ihr diese Sorge abzunehmen und die Wäsche zu machen.

Von da an habe ich sie über 12 Jahre betreut. Bei Arztbesuchen, beim Einkaufen und im Haushalt habe ich sie unterstützt. Ich hab bei allem, was anfiel, geholfen.

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