Generationen verbinden. Menschen stärken. Gemeinschaft leben.

Unter diesem Leitgedanken engagiert sich die CKD Bad Meinberg mit vielfältigen ehrenamtlichen Angeboten gegen Einsamkeit und soziale Ausgrenzung. Ziel ist es, Begegnungen zu schaffen, Teilhabe zu ermöglichen und Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen miteinander zu verbinden.

Bereits in den ersten drei Monaten des Jahres 2026 wurden mit zahlreichen Aktionen über 100 Menschen erreicht. Rund 120 Stunden ehrenamtliche Arbeit flossen in Angebote, die das soziale Miteinander in der Gemeinde stärken und Räume für Gemeinschaft eröffnen.

Die Projekte der CKD Bad Meinberg sind generationen- und kulturübergreifend angelegt. Dazu gehören unter anderem ein Senioren‑Geburtstagscafé, gemeinsame Frühstücksangebote sowie Spielenachmittage mit Sprachförderung für geflüchtete Menschen. Kreative Aktionen wie Bastelangebote, Lebensmittelhilfe oder das Binden von Palmsträußen ergänzen das Engagement und laden zur aktiven Mitgestaltung ein.

Geleitet wird die CKD Bad Meinberg von Larissa Hackl und Angelika Knust, die das ehrenamtliche Engagement mit Herz, Struktur und einem klaren Blick für die Menschen vor Ort koordinieren. Für sie steht der persönliche Kontakt im Mittelpunkt:

„Gemeinschaft entsteht dort, wo Menschen gesehen werden und Zeit füreinander haben“, betont Larissa Hackl. „Unsere Angebote sollen genau solche Räume schaffen – offen, herzlich und ohne Hürden.“

Auch Angelika Knust hebt die Bedeutung der Begegnung hervor:

„Viele Menschen fühlen sich allein, obwohl sie mitten unter uns leben. Mit unseren Angeboten möchten wir Brücken bauen – zwischen Generationen, Kulturen und Lebensrealitäten. Deswegen haben wir jetzt auch im Kurpark direkt am See mit unserem Bürgermeister eine Plauderbank eingeweiht.“

Getragen wird das Projekt vollständig von Ehrenamtlichen. Sie planen, organisieren und begleiten alle Angebote eigenständig und bringen ihre persönlichen Fähigkeiten, Ideen und Erfahrungen ein.

„Unser Ehrenamt lebt davon, dass jede und jeder das einbringt, was er oder sie kann“, so Angelika Knust. „Dieses Miteinander stärkt nicht nur die Teilnehmenden, sondern auch die Ehrenamtlichen selbst.“

Die Arbeit der CKD Bad Meinberg wirkt nachhaltig: Durch regelmäßige und verlässliche Treffen entstehen langfristige Beziehungen, Einsamkeit wird spürbar weniger und Integration wird gefördert. Besonders deutlich wird dies bei den Spielenachmittagen für Geflüchtete, bei denen nicht nur Sprachpraxis, sondern auch echte Kontakte entstehen. So fand ein Kind über die Begegnungen Anschluss an einen örtlichen Sportverein.

„Wenn aus einem Spielenachmittag ein neuer Weg in die Gesellschaft entsteht, dann zeigt das, wie wertvoll diese Arbeit ist“, ergänzt Larissa Hackl.

Nachhaltigkeit spielt dabei ebenfalls eine Rolle. Wiederverwendung von Materialien, kurze Wege und ein bewusster Umgang mit Lebensmitteln sind fester Bestandteil vieler Aktionen. Die Finanzierung der Angebote erfolgt überwiegend durch Spenden und Eigenmittel, vieles wird durch das ehrenamtliche Engagement möglich gemacht. Für Materialien und neue Projekte ist die CKD Bad Meinberg jedoch weiterhin auf Unterstützung angewiesen.

Die Angebote werden sehr gut angenommen und wachsen stetig. Perspektivisch sollen insbesondere niedrigschwellige Begegnungsorte wie Plauderbänke weiter ausgebaut werden, um Gemeinschaft noch stärker im Alltag sichtbar und erlebbarer zu machen.

Die CKD Bad Meinberg arbeitet dabei eng mit Kindertagesstätten, Grundschulen, Altenheimen, der Tafel, christlichen Kirchengemeinden sowie weiteren sozialen Einrichtungen zusammen und ist mit benachbarten Caritas‑Konferenzen vernetzt.

Ein schönes Beispiel dafür, wie engagierte Ehrenamtliche der Einsamkeit entgegenwirken und Gemeinschaft lebendig werden lassen.


Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert