Erfahrungen, Berichte und Einschätzungen

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DIGITAL braucht SOZIAL – SOZIAL braucht DIGITAL

Die Digitalisierung bringt Menschen nicht zusammen, wie oft behauptet wird, sie bewirkt eine Zunahme von Unzufriedenheit, Depression und Einsamkeit, so lautet die These des bekannten Buchautors und Psychiaters Manfred Spitzer. Der ganze Cyberwahn mache einsam und krank. Spitzer steht nicht allein mit seiner Position. Es gibt viele Beispiele und Argumente von Digitalisierungskritikern, die diese Behauptungen stützen. Müssen also das Handy weg, Facebook abgeschaltet und Big Data gestoppt werden? Da wird sich Widerstand regen.

Besuch per Telefon

Der „Besuch“ kommt per Telefon sonntags um eins

Malteser-Paderborn. Herr Anhalt* ist seit einigen Jahren verwitwet. Seine Frau fehlt ihm unbeschreiblich. Zeitweilig fühlt er sich verlassen und sehr einsam. Mit seinen 93 Jahren sei er geistig „topfit“, wie der Senior wahrlich stolz beim Telefonat mit „seinem“ Telefonpartner vom Malteser Hilfsdienst in Paderborn betont. Jeden Sonntag um 13 Uhr beginnt der Telefonbesuch bei Herrn Anhalt.

Wandergruppe

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein

CKD Paderborn. Es ist Sonntag, halb zwölf in Schmallenberg. Die Tassen und Teller sind schon wieder zusammengestellt und werden gleich von vier Frauen gespült und wieder in den Schrank zurückgeräumt. Die vier sind seit sieben Uhr im Saal des Alexanderhauses zugange – wie man hier sagt. Sie haben die zwölf Tische gedeckt und Brötchen, Brot, Aufschnitt, Käse und Marmeladen für das Frühstücksbuffet aufgebaut, Kaffee und Tee gekocht und Mineralwasser und Säfte herbeigeholt. Bis sie heute fertig werden wird es whrscheinlich wieder ein Uhr sein.

Leben auf der Straße

Es fehlt: Der Ort, wo man Nachbarn und Freunde hat

SKM Paderborn. Einsam in der eigenen Wohnung ist schon eine riesige Herausforderung. Einsam auf der Straße zu sein, häufig um vieles mehr.
In Paderborn gibt es nach Schätzungen des Sozialdienstes Katholischer Männer (SKM) 200 Menschen, die wohnungslos sind. Die gleiche Zahl an Menschen ist von Wohnungslosigkeit akut bedroht.

Frau

Frau Weber – schwer berechenbar

Vinzenz-Konferenzen. Menschen zu besuchen, das ist „unser Ding“ als Vinzenzbrüder. Zu Geburtstagen oder besser noch im Nachgang dazu, weil dann wieder (manchmal zu viel) Ruhe eingekehrt ist. Zu Festtagen. Im Altersheim oder im Krankenhaus.

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