Erfahrungen, Berichte und Einschätzungen

Dortmund Liebfrauen

„Unsere Gäste sollen selbst entscheiden“

Die meisten Menschen freuen sich auf das Wochenende, speziell auf den Sonntag. Es gibt aber auch Leute, für die dieser Tag bedrückend ist. Menschen, die ihnen nahe standen, leben nicht mehr, ihr Gesundheitszustand lässt Unternehmungen nicht mehr zu – die Gründe sind vielfältig. Vor 16 Jahren kam Mitgliedern des Pfarrgemeinderates der Liebfrauen-Gemeinde in Dortmund (heute Propsteigemeinde) deshalb der Gedanke, diese Menschen einmal im Monat an einem Sonntagnachmittag einzuladen. Die Gruppe „gemeinsam statt einsam“ war geboren.

Anwenderforum

Im echten Leben gibt es aber keine Reset-Taste

Mit der zunehmenden Digitalisierung vieler gesellschaftlicher Vorgänge ist der Sprung in die virtuellen Welten der Avatare und „Zweitpersönlichkeiten“ recht klein. „Gerade Heranwachsende, die ihre eigene Position noch nicht gefestigt haben, bietet das Internet eine Welt, in der die Herausforderungen des Alltags nicht gelten. Anders als im wirklichen Leben scheinen die Konsequenzen des eigenen Handelns in der virtuellen Welt geringer zu sein,“ beschreibt Patrick Portman seine Erfahrungen in der Arbeit bei Auxilium Reloaded.

Gruppe im Cafe

Glücksmomente in Karlchens Backstube

„Wir backen Glücksmomente.“ Der Slogan von „Karlchens Backstube“ könnte an diesem Nachmittag passender nicht sein. Die Gruppe, die gerade an dem Tisch des Bäckerei-Cafés in einem Einkaufszentrum in Bad Oeynhausen Platz genommen hat, ist gut drauf. Zu Filterkaffee und Kirsch-Joghurt-Schnitten wird viel gelacht. Annegret (66) will heute für sich und „ihren“ Hans (77) „endlich“ einen Freundschaftsring kaufen, quasi als Überraschung, was Hans eher gleichmütig zur Kenntnis nimmt. „Diese jungen Leute“, kommentiert das trocken Wladimir (58), der erst einmal loszieht, um sich Zigaretten-Hülsen zu besorgen.

Wollen Einsamkeit bekämpfen (hinten von links): Reinhild Steffens-Schulte (Geschäftsführerin SkF/SKM-Diözesanstelle), Ute Stockhausen (Geschäftsführerin SkF Lippstadt), Marie-Luise Tigges (SkF/SKM-Diözesanstelle) sowie (vorn von links) Stefan Heckers (SkF Herford), Werner Stock und Daniel Schulte (ksd Olpe). (Foto: cpd / Jonas)

Gesundheitsrisiko Einsamkeit

Sie kann zu gravierenden gesundheitlichen Problemen führen, psychisch wie körperlich: die Einsamkeit. Die sieben Fachverbände der Caritas haben sich deshalb vor zwei Jahren zu der Initiative „7 gegen Einsamkeit“ zusammengetan. „Wir konnten das Thema nicht mehr ignorieren“, erklärte Werner Stock aus Paderborn, der die Initiative leitet, vor der Delegiertenversammlung der beteiligten Sozialdienste katholischer Frauen (SkF) und Männer (SKM) im Hotel Aspethera in Paderborn. „Einsamkeit ist ein Gesundheitsrisiko wie das Rauchen von 15 Zigaretten täglich“, zitiert Stock medizinische Studien. Entsprechende Initiativen der einzelnen Verbände sollen der Einsamkeit von Menschen begegnen. 

Spitzer im Dialog über Einsamkeit

„Einsamkeit ist schmerzhaft und potentiell tödlich“

sagt der populäre Psychiater, Hirnforscher und Buchautor Manfred Spitzer im Dialog mit Michael Krons auf phoenix. In der Mediatek des Senders kann man den 28 Minuten langen Beitrag noch ansehen.

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